Archiv für die 'Energie-News' Kategorie

Fotovoltaik und Vorsteuerabzugsberechtigung

Montag 14. November 2011 von thomas hammer

Vorsteuerabzugsberechtigung bei Photovoltaik-Anlagen

Die Fälle im Einzelnen

Im ersten Fall (XI R 21/10) hatte der Kläger einen Carport erbauen lassen, auf dem er dann eine Photovoltaik-Anlage installierte, in welchem im Übrigen sein privates Fahrzeug abgestellt wurde. Im zweiten Fall (XI R 29/09) hatte der Kläger eine solche Anlage bereits auf einem fremden Dach betrieben. Er errichtete auf seinem eigenen Grundstück einen ansonsten nicht benutzen Holzschuppen (für den eine spätere unternehmerische Nutzung nicht belegt war) und montierte die Photovoltaik-Anlage auf das Dach dieses Schuppens. Im dritten Fall (XI R 29/10) hatte der Kläger das gesamte Dach einer Scheune neu eindecken lassen und verwendete dann etwa 57% der Fläche für eine Photovoltaik-Anlage. Die Kläger machten jeweils Vorsteuern aus der Errichtung/Renovierung der die Anlagen tragenden Bauten geltend, welche vom Finanzamt abgelehnt wurden. Der BFH sprach ihnen diese Vorsteuer dem Grunde nach zu. Den ganzen Beitrag lesen »

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Tiefengeothermie im Ruhrgebiet

Sonntag 13. November 2011 von thomas hammer

Bei der geplante Erdwärmeanlage soll künftig die Häuser im Süden Bochums beheizen. Heute stammt die Energie noch aus Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten. Künftig will Bracke das Netz mit Erdwärme speisen. Bisher investieren viele deutsche Häuslebauer in Geothermie, um nach hohen Anfangsinvestitionen günstige Wärme aus der Erde zu nutzen. Zunehmend steigen aber auch Besitzer älterer Einfamilienhäuser und öffentliche Einrichtungen auf Erdwärme um. Den ganzen Beitrag lesen »

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Neue Energien auf dem Vormarsch.

Samstag 12. November 2011 von thomas hammer

Bereits im ersten Quartal 2011 konnte eine Steigerung verzeichnet werden. Und auch im dritten Quartal, das bis Ende Oktober lief, konnte ein erneuter Zuwachs verzeichnet werden. Mehr als 50 TWh Solar- und Windstrom wurden in die Netze der Betreiber gespeist. Diese EUWID-Berechnung wurde auf der Grundlage von Einspeisdaten gemacht. Dabei kommt die Solarproduktion auf 17,4 TWh und die Windenergie auf ganz 33,4 TWh. Das bedeutet vor allem, dass wir ein windstarkes Jahr hatten. Ein Zuwachs von über 18 Prozent zeigt deutlich, dass die Windenergie die meiste Zukunft in Deutschland besitzt, wenn man die verschiedenen Regenerativen Energien vergleicht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Solarstrom – Neue Förderung

Freitag 11. November 2011 von thomas hammer

Neue Vergütungssätze für Solarstrom ab 1. Januar 2012

Die Bundesnetzagentur hat neue Vergütungssätze für Solarstrom veröffentlicht. Für Photovoltaik-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, erhält der Anlagenbetreiber um 15 Prozent weniger Vergütung wie bisher. Je nach Standort und Größe der Anlage  wird jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom somit zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent vergütet.

Art und Höhe der Förderung bei Inbetriebnahme der Anlage ab 01.01.2012:

Strom aus solarer Strahlungsenergie (Freiflächenanlagen)
- Vergütung von 18,76 Cent/kWh
(Anlagen auf versiegelten, Konversions- oder bestimmten Grünflächen, nicht auf Konversionsflächen in Naturschutzgebieten und Nationalparks)
- Vergütung von 17,94 Cent/kWh (sonstige Freiflächenanlagen)

2. Solaranlagen an oder auf Gebäuden oder Lärmschutzwänden Den ganzen Beitrag lesen »

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Die Zukunft des Fliegens.

Sonntag 6. November 2011 von thomas hammer

Der Traum vom Fliegen ohne Sprit

Die Entwicklung des Flugverkehrs mündet in einem Crash-Szenario: Immer mehr Menschen fliegen, doch die Öl-Ressourcen schrumpfen. In München beginnen Forscher das Undenkbare zu denken: Fliegen ohne Lärm – und ohne Sprit.

 

Hybrid-Luftschiff von Bauhaus Luftfahrt: Auftrieb durch Gas und aerodynamische Form. Quelle: PR

Hybrid-Luftschiff von Bauhaus Luftfahrt: Auftrieb durch Gas und aerodynamische Form. Quelle: PR

MünchenSanft drosseln die Triebwerke ihren Schub. Rasch ziehen die Wolken an der transparenten Außenhaut vorbei, die Passagiere staunen über den einmaligen Panorama-Ausblick zu ihren Füßen. Jetzt verfolgen sie das spektakuläre Spreizen der Tragflächen, wie bei einem Vogel wölben sich die Flügel-Enden nach unten. Wenn die Maschine in wenigen Minuten landet, wird sie keinen Tropfen Sprit verbrannt haben. Denn im Jahr 2040 fliegt man innerhalb Deutschlands mit elektrischen Triebwerken.

Corin Gologan versetzt sich Tag für Tag in das Flugzeug der Zukunft, das ist sein Job. Der Ingenieur arbeitet in München an visionären Konzepten: an Maschinen, die in 15 oder 20 Jahren den Luftverkehr revolutionieren und damit retten sollen. Denn gegen Mitte des Jahrhunderts werden die Klimagesetze streng sein und das Öl knapp. "Mit unseren bekannten Konzepten können wir die Herausforderungen nicht lösen", sagt Gologan ernst. Deshalb sehen seine Flugzeuge von morgen völlig anders aus.

Etwa das Modell eines Hybrid-Luftschiffs, das aussieht wie eine Mischung aus Zeppelin und überdimensionierter Computermaus. Den ganzen Beitrag lesen »

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SolarShip – gute Idee.

Samstag 29. Oktober 2011 von thomas hammer

Das kanadische Unternehmen Solar Ship hat ein solarbetriebenes Luftfahrzeug entwickelt, das ein Hybrid aus Flugzeug und Luftschiff ist. Seinen Jungfernflug hat das Fluggerät kürzlich absolviert

Das Solar Ship sieht aus wie ein etwas plump geratener Hängegleiter: Es hat einen V-förmigen Flügel, unter dem eine Kabine hängt. Links und rechts von der Kabine sind zwei Leitwerke unter den Tragflächen montiert, mit denen das Gefährt gesteuert wird. Die Oberseite der Tragflächen ist mit Solarzellen ausgelegt, die elektrischen Strom für den Antrieb für einen oder zwei Propeller erzeugen.

In der Tragfläche ist eine große Kammer eingebaut, die mit Helium gefüllt wird. Das Gas ist leichter als Luft und verschafft dem Solar Ship somit statischen Auftrieb.

Allerdings dürfe daraus nicht geschlossen werden, dass es sich dabei um ein Luftfahrzeug handele, das leichter als Luft sei, schreiben die Kanadier in ihrem Blog. Tatsächlich erzeuge das Gas nicht einmal die Hälfte des Auftriebs. Das Solar Ship produziere den größeren Teil des Auftriebs durch Aerodynamik und nicht durch statischen Auftrieb. Es könne sogar ganz ohne leichtes Gas fliegen.

Kurze Landebahn

Vorteil dieser Technik ist, dass das Solar Ship nicht einfach von sich aus davonfliegen kann, etwa wenn ein starker Luftzug es erfasst. Da es auch Auftrieb durch Aerodynamik erzeuge, kann es zudem kleiner gebaut werden als ein Luftschiff und dennoch die gleiche Nutzlast tragen, so die Entwickler. Dafür braucht es eine Landebahn, die aber kürzer sein kann als die eines herkömmlichen Buschflugzeugs.

Flugzeuge und Hubschrauber Den ganzen Beitrag lesen »

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