Mittwoch 21. Dezember 2011 von thomas hammer
Für diejenigen unter uns die sich mehr und mehr den ökologischen Aspekten öffnen, ist es nichts Neues, unbehandeltes Holz einzuölen oder zu wachsen, um es wasserresistent zu machen. Die Holzindustrie greift daher zu gerne auf Tropenhölzer für den Möbel-und Hausbau zurück, da deren natürlicher, hoher Ölanteil sie resistenter gegen Verrottung macht, als unsere heimischen Hölzer. Es gibt jedoch einen Nachteil, die Regenwälder gehen dabei vor die Hunde.

Prof. Dr. Andreas Rapp, Holzwissenschaftler für Holztechnik und fachspezifische Didaktik an der Leibniz Universität Hannover, gart quasi über mehrere Stunden heimisches Holz in etwa 210 Grad Celsius heißem Rapsöl. Rapsöl dient ausschließlich als Wärmeträger, das Holz wird damit nicht imprägniert. Die Erhitzung führt zu einer Änderung der chemischen Zusammensetzung des Holzes. Die Holzfeuchte wird in etwa halbiert und das Holz verliert dauerhaft die Fähigkeit, Wasser zu speichern. Dadurch wird es weniger von holzzersetzenden Pilzen angegriffen. Eine weitere Folge der verringerten Holzfeuchte: Das Holz quillt und schwindet deutlich weniger, auch die Rissbildung ist stark reduziert und es nimmt eine schöne dunkle Färbung an.
“Frittiertes Holz” wurde in die Dauerhaftigkeitsklasse 1 eingestuft, die auch derjenigen von Teak-Holz entspricht.

Einziger Nachteil, das Holz riecht eine Weile nach geräuchertem Schinken, der Geruch verschwindet jedoch bei ausreichender Belüftung und Nachbehandlung mit Öl oder Wachs. Auch ist der momentane qm-Preis noch höher gegenüber dem Tropenholz, dies ändert sich jedoch, sobald es zu Massenfertigung kommt. Die Holzmanufaktur Menz arbeitet mit diesem Verfahren schon sehr erfolgreich.
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Montag 5. Dezember 2011 von thomas hammer
Da beißt der Holzwurm sich die Zähne aus: Wie ein Schutzpanzer konserviert Kerzenwachs heimische Kiefer und Fichte und lässt Schädlingen keine Chance. In einer früheren Bundeswehrkaserne im mecklenburgischen Dabel im Landkreis Parchim wird Holz nach einem patentierten Verfahren bis tief in den Kern hinein mit Wachs getränkt, so dass es genau wie Tropenholz dauerhaft gegen Pilze, Parasiten und Feuchtigkeit gewappnet ist. Nach zehn Jahren Entwicklungs- und Aufbauzeit als "Garagenfirma" hat die Dauerholz AG auf dem 2006 geräumten Gelände eines Panzerbataillons jetzt die Produktion aufgenommen. Den ganzen Beitrag lesen »
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Donnerstag 1. Dezember 2011 von thomas hammer
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Sonntag 20. November 2011 von thomas hammer
Von Patrick Illinger
Treibgut besteht heute zum größten Teil aus Plastik, denn der meiste Kunststoffabfall endet im Meer. Manche Fachleute schätzen, dass bereits 100 Millionen Tonnen in den Ozeanen schwimmen.
Als ginge es darum, der Menschheit deren eigene Sauerei wieder vor die Füße zu werfen, speit das Meer an den Küsten der Welt hartnäckig Müll an Land. Reste von Fischernetzen, Plastikbesteck, Getränkeflaschen ebenso wie Verschlüsse, Badelatschen und Styroporstücke.
Müll im Meer Müll im Meer (© SZ-Grafik: Daniel Braun)
Treibgut besteht heute zum größten Teil aus Kunststoff, dieser hält eben lange, viel länger als Papier, Holz und sogar länger als das Metall von Weißblechdosen. Wie viel Plastikmüll bereits in den Weltmeeren schwimmt, darüber gibt es nur Schätzungen, von 100 Millionen Tonnen ist häufig die Rede. Den ganzen Beitrag lesen »
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Sonntag 20. November 2011 von thomas hammer
Plastikabfälle im Meer zerfallen einer neuen Studie zufolge sehr viel schneller als bisher angenommen. Der große Nachteil dabei ist, dass die einzelnen – zum Teil sehr gefährlichen – Bestandteile dadurch ins Wasser geraten.
Beim derzeit in Washington DC stattfindenden Treffen der American Chemical Society (ACS) wurde eine Studie vom japanischen Chemiker Katsuhiko Saido dazu präsentiert. Erst vor kurzem haben sich Forscher der kalifornischen Scripps Institution of Oceanography auf den Weg gemacht, den größten Müllstrudel der Welt – den Great Pacific Garbage Patch – zwischen Kalifornien und Hawaii zu untersuchen. Den ganzen Beitrag lesen »
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Sonntag 20. November 2011 von thomas hammer
Müll im Meer ist kein neues Phänomen. Das Problem bekommt jedoch eine neue Dimension, wenn man sich die gigantischen Mengen des im Meer treibenden Mülls vor Augen führt. Zivilisationsmüll in Form von Plastikprodukten gilt als besonders gefährlich: Seine Langlebigkeit von bis zu 450 Jahren, die verheerenden Konsequenzen für die Tierwelt und seine Eigenschaft, als Giftschwamm Chemiegifte zu speichern, machen Plastikmüll zu einer akuten und anwachsenden Bedrohung für die Ozeane.
Seit Jahrtausenden werfen die Menschen ihren Dreck ins Meer. Solange dieser Dreck mengenmäßig überschaubar und aus biologisch abbaubaren Substanzen bestand, war diese Tatsache sicherlich oftmals nicht schön, allerdings sorgten Bakterien, Wellenschlag und UV-Licht für eine schnelle Eingliederung der Einzelbestandteile in den endlosen Kreislauf des Lebens. Den ganzen Beitrag lesen »
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